Barack Obama oder John McCain? Demokrat oder Republikaner? Diese spannende Frage beschäftigt nicht nur US-Bürger, sondern auch die deutsche Politik und natürlich auch die Jusos - und das, obwohl es um die amerikanische Präsidentschaftswahl ging (und geht), einige Tausend Kilometer weiter über den Atlantik: Von gestern auf heute Nacht (5.11.) haben die EN-Jusos eine US-Wahlkampfnacht auf die Beine gestellt - im Unterbezirksbüro, mitten in Witten.
Die Jusos haben aus organisatorischen Gründen die Termine der Haupttreffen neu terminiert. Statt dienstags, treffen wir uns ab November jeden dritten Montag im Monat. Alle interessierten und neugierigen jungen (und älteren) Leute sind herzlich eingeladen zu kommen. Die Treffen finden weiterhin im SPD-Parteihaus, Annenstraße 8, um 18.30 Uhr statt.
Wenn der Bundesvorsitzende der SPD zum Geburtstag nach Witten vorbeischaut, muss der Anlass ein besonderer sein: Der Ortsverein Annen feierte am Samstag (25.10.) zum 125. Mal seinen Jahrestag. Bei so viel geballter SPD-Tradition lässt sich Franz Müntefering eine Feier nicht entgehen - auch wenn die Anreise aus Sachsen-Anhalt nicht gerade kurz ausfiel. Aber mit Witten hegt Münte eine besondere Verbundenheit: Er war immer gerne hier und kommt auch wieder gerne zurück, so der SPD-Chef - und mit Klaus Lohmann kann er sowieso gut.
Die Jusos haben die Äußerungen des pensionierten Lehrers Wilhelm Hacke bei seinem Vortrag über den Wittener Historiker Ernst Nolte (am Dienstag, 21.10., Märkisches Museum) mit Erschrecken vernommen.
Vor genau 18 Jahren, am 3. Oktober 1990, sind die fünf neuen Bundesländer dem Geltungsbereich des Grundgesetzes beigetreten. Im Zuge dessen löste sich die DDR auf und es entstand nach 45 Jahren der Trennung ein (wieder)geeintes Deutschland.
Wir stellen dieser Tage erheitert fest, dass sich die Junge Union Sorgen um uns macht. An dieser Stelle soll jedoch gleich die Beruhigung auf dem Fuße folgen: Die Jusos sind gut aufgestellt, betreiben positive Jugendpolitik und gehen selbstbewusst und stark in die Zukunft. Wir möchten aber nicht nur beruhigen. Wir möchten auch mit etwaigen Falschmeldungen aufräumen.
Es wurde wieder Fußball gespielt: Nach dem letzten Mitternachtssportangebot, als Volleyball angesagt war, wurde die Kugel wieder ins Tor gezimmert. Erfreuliche Randnotiz: Dieses Mal haben erheblich mehr Jugendliche mitgemacht! Es scheint sich also zu lohnen, dass unter anderem die Jusos die Veranstaltung immer aufs Neue unterstützen. Wie auch am 29. August.
Die Jahrgangstufe 12 des Wittener Berufskolleg nutzte die Gelegenheit, im Rahmen einer Einladung der Wittener Jusos, den Landtagsabgeordneten Thomas Stotko zu besuchen.
Neben einer Führung durch den Landtag, einem Imbiss und einer Einführung in den Sitzungsablauf des Landtages stand Thomas Stotko MdL, den Schülern für Anregungen, Fragen und Kritik zu Verfügung.
Die Jusos nehmen Stellung zu den Äußerungen des JU-Vorstandsmitglieds Julian Fennhahn (WAZ, 9.9.08):
Wenn Herr Fennhahn sich schon so engagiert über bundespolitische Entwicklungen und Trends auslässt, sollte er wenigstens nicht verheimlichen, dass er dem Vorstand der Wittener Jungen Union angehört. Damit spricht er schließlich aus Sicht der CDU.
Außerdem: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Denn erstens scheint Herr Fennhahn nicht auf dem Laufenden zu sein: Die SPD liegt laut aktueller Forsa-Umfrage bei 26% - Tendenz steigend. Und zweitens scheint der JU entgangen zu sein, dass sie höchst persönlich dem besagten brüllenden, zahnlosen Löwen gleicht: Platte Äußerungen zur Bundespolitik oder unsachliche lokalpolitische Schelte, überzeugen keinen Bürger, weder jung noch alt - und helfen ihm kein Stück weiter. Aber das scheint sowieso nicht das eigentliche Interesse der Jungen Union zu sein. Brüllen ist einfacher, anpacken tun andere!
"Wenn nicht jetzt, wann dann...?" war das Motto der viel besagten "Last-Minute-Ausbildungsbörse". Es hätte genauso gut "Von Jugendlichen, für Jugendliche" lauten können - mit der kleinen Einschränkung, dass wir nicht mehr ganz jugendliche Mitstreiter an unserer Seite wussten. Mit einer Woche Abstand soll an dieser Stelle ein persönliches Resümee gezogen werden - mit einem kurzen Blick zurück, einer durchaus zufrieden stellenden Bestandsaufnahme und dem ehrgeizigen Ziel für's nächste Jahr.