Wiederholt wurde Witten am Montag Ort rechtsextremer Aktionen: In Bommern wurde ein Hakenkreuz auf ein Auto gesprüht, im Lutherpark wurde das Mahnmal mit weißer Farbe verunstaltet – das Mal erinnern an die zivilen Opfer der beiden Weltkriege. Erst vor einer Woche haben Unbekannte die Gedenkstele der Wittener Synagoge mit roter Farbe geschändet.
Damit ist ein neues Ausmaß rechtsextremer Übergriffe in Witten erreicht - da gibt es nichts zu beschönigen. Die Jusos warnen davor, diese ekelhaften Aktionen als „Teil der Normalität“ abzutun! Rechtsextremismus kann niemals Normalität sein.
Wir verurteilen diese rechtsextremen Taten aufs Schärfste! Alle Demokraten sollten sich in dieser brisanten Situation solidarisieren und ein klares Zeichen gegen Rechts setzen. Das gilt aus unserer Sicht auch – und gerade – für alle demokratischen Parteien. Es muss klar sein: Für Nazis ist kein Platz - weder in Witten, noch sonstwo!
Kraftvoll gehen die Jusos ins neue Jahr. Mit einem großen Kongress in Berlin Anfang Februar und einem Buch wollen sie Impulse von links setzen. Was sie genau vorhaben, erklärt die Bundesvorsitzende Franziska Drohsel im Interview mit vorwärts-online.
Das Jahr 2009 ist ein besonderes in der deutschen Geschichte, eine Zahl von Jubiläen gilt es zu feiern. Natürlich gehört der 60. Geburtstag der Bundesrepublik genauso dazu, wie 20 Jahre gesamtdeutsche Geschichte. Aber ein anderes Ereignis feiert sogar seinen 90. "Geburtstag", das uns heute als Selbstverständlichkeit vorkommt: Das allgemeine Wahlrecht für Frauen.
Ein neues Jahr hat begonnen und vor unseren Türen und Fenstern liegt hoher Schnee und hier und da wurde sogar ein Schneemann aufgebaut. Aber außer Schnee nix gewesen? Was hat sich getan im letzten Jahr? Konnten Probleme gelöst werden - oder wurde mehr gesprochen, als gehandelt?
Es war ein turbulentes Jahr für die SPD: Mehrere Sturmtiefs haben die Sozialdemokratie gehörig durcheinander gewirbelt und ihr arg zugesetzt. Mal kamen die Böen aus dem Westen des Landes, aus Hessen, oder auch aus Bochum in NRW, mal kamen sie aus dem Osten Deutschlands, aus Berlin, der eigenen Wetterstation, die eigentlich unruhige Zeiten unter Kontrolle bringen soll.
Wie wichtig ist eigentlich Bildung, vor allem heute, hier in Deutschland, in der von Bundeskanzlerin Merkel ausgerufenen "Bildungsrepublik"? Eine ganz wichtige, stellte Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster gestern (19.11.) beim Treffen des Internationalen Netzwerks im Sitzungssaal 2 des Rathauses fest. Der Politikwissenschaftler von der Ev. Fachhochschule Bochum konnte aber eines leider nicht leugnen: Nicht jeder hat die gleichen Chancen diese Bildung zu bekommen.
Auf dem 9. November fielen in der Historie viele Ereignisse, die die Menschen nie mehr vergessen werden. Ereignisse, die überwältigenden Jubel auslösten, aber auch Geschehnisse, die grausamer nicht vorstellbar sind.
An diesem in vielerlei Hinsicht denkwürdigen Tag wollen wir vor allem an drei Ereignisse erinnern.
In stiller Trauer nehmen die Jusos Witten Abschied von Hermann Bonner.
Mit Hermann Bonner verloren wir am 5. November 2008 einen unserer wichtigsten Unterstützer, Berater und Freunde. Da er viel zu früh aus unserer Mitte gerissen wurde, bleibt uns nichts, als uns für die Jahre der Hilfe in Form von Rat und Tat zu bedanken. Wir werden ihn stets in guter Erinnerung behalten.
In diesen schweren Stunden gelten unsere Gedanken und guten Wünsche den Hinterbliebenen und engen Freunden Hermann Bonners, die der Verlust dieses einzigartigen Menschen noch viel härter trifft als uns.
Kaum hat das Jahr angefangen, da geht es auch schon wieder zu Ende, Weihnachten steht vor der Tür. Das Jahr verging wie im Flug!
Der politische Countdown für Witten läuft so langsam an: 2009 stehen die Kommunalwahlen an und da wollen wir natürlich nicht fehlen - und wir werden auch nicht fehlen! Vor allem wollen wir als Wittener Jusos dafür sorgen, dass die SPD stärkste Partei in Witten bleibt und natürlich auch alle Wahlkreise gewinnt! Das ist kämpferisch, das ist schwer, aber das ist möglich. Wie wir das schaffen wollen?