Am Samstag hatte sich eine kilometerlange Menschenkette von Krümmel nach Brunsbüttel gebildet. Das Signal: Atomkraft? Nein danke! Auch die Wittener Jusos beteiligten sich an der Aktion - allerdings in Witten und auf ihre eigene Art. Denn in Witten gab es zwar keine Menschenkette - dafür aber rollte der "Castor-Transport" durch unsere Stadt: Mit zwei „Atomfässern“ auf Schubwagen und Infomaterial machten die Jusos in der Wittener Innenstadt lautstark auf ihre Positionen aufmerksam. Durch Lautsprecher dröhnte immer wieder die „Warnung“ vor dem durch Witten rollenden „Castor-Transport“ und den Gefahren von Atomkraft und dem Abfall durch Lautsprecher.
„Es geht um die Sicherheit und die Gesundheit der Menschen, die durch Atomkraft und entsprechende Endlager gefährdet wird“, sagt der Juso-Vorsitzende Tim Richter. „Da gilt es vor dieser Gefahr zu warnen und auf sie aufmerksam zu machen. Dafür fühlen sich die Jusos verantwortlich."
Liebe Holzkamp-Schüler, eure Streik-Aktion verdient Respekt, ebenso die Unterstützung der Schule. Das ist gelebte Demokratie! Und genau der richtige Weg, um auf die Probleme im Bildungswesen aufmerksam zu machen. Denn manchmal ist es der berühmte Finger in der Wunde, den es bedarf, um auf Missstände aufmerksam zu machen.
Es muss wieder deutlich werden, wo die Prioritäten beim Thema Bildung wieder gesetzt werden müssen: Bei schnellem Lernen, schlechter Förderung und maroden Schulen – oder bei einem Lernen, das nicht an der Wirtschaft sondern an den Schülern ausgerichtet ist, und einer Bildung die alle fördert und für jeden zugänglich ist? Es ist wichtig, dass auch – und gerade – Schüler ihre Stimme erheben und ihre eigene, klare Antwort darauf geben. Denn es geht um sie – und nicht um Ideologie.
Jürgen Rüttgers nahm fast den gesamten Vorplatz der Stadtgalerie in Beschlag: „Wer bietet mehr?“ war das Gebot der Stunde. Nach nur zehn Minuten hatte ein Student das Wittener Rathaus samt Vorplatz ersteigert – für ganze 20 Euro!
Was sich im ersten Moment witzig anhört, hat auf den zweiten Blick einen ernsten Hintergrund.
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Gerade erst haben wir für euch vom Wahlkampfauftakt der NRWSPD live aus Düsseldorf berichtet.
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Am 09. Mai 2010 wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt. Du kannst also mit entscheiden, wie NRW in den kommenden fünf Jahren regiert wird. Deshalb ist es wichtig, dass Du von Deinem Wahlrecht Gebrauch machst.
Kind oder Karriere – zu viele Wittener Familien müssen sich für eines von beiden entscheiden – obwohl sie liebend gerne beides miteinander vereinen würden. Oft hat dann die Karriere Vorrang, denn die Unsicherheit bei den jungen Menschen ist groß: Wo könnte ich mein Kind unterbringen? Und wenn das nicht klappt: Wie soll ich mich bitte um das Kind kümmern? Schließlich müssen und wollen viele Väter und Mütter gerne weiterarbeiten. Verständliche Gedanken, auf die die Landesregierung schon längst hätte reagieren müssen.
Die Masche der NPD ist bekannt: Die Rechten verteilen vor Schulen ihre Flyer und CDs und versuchen so, Schüler auf die braune Seite zu ziehen. Aktionen gab es bereits in vielen NRW-Städten – darunter Hagen, Lüdenscheid, Brühl und Essen -, weitere Aktionen will die NPD in Kürze im Ruhrgebiet durchführen. Wittener Schulen wurden von den Rechten angeschrieben. Die Jusos verurteilen solche Aktionen auf Schärfste und wehren sich gegen die braunen Anwerberbe-Versuche.
„Lieber nackt als Pelz tragen“ ist die bekannteste Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Zahlreiche Stars wie Pamela Anderson, Alicia Silverstone und Charlize Theron legten in der Vergangenheit ihre Kleider ab, um auf das Leiden von Tieren auf Pelzfarmen hinzuweisen.
Jetzt hat sich Außenminister Guido Westerwelle bei PETA gemeldet und sich als erster Politiker für die Kampagne ausgezogen.
„Pro NRW“ hatte einen Riesen-Aufmarsch angekündigt: Vor der Duisburger Merkez-Moschee wollten die als Bürgerbewegung getarnten Rechten am Sonntag ein Zeichen setzen für ein europaweites Minarettverbot und gegen den Islam. Es ist ihnen nicht gelungen! Das muss uns als Demokraten positiv stimmen!
Die Wittener Jusos, die sich seit Jahren auf lokaler Ebene gegen Rechtsextremismus einsetzen, begrüßen insbesondere den Zusammenhalt der Bürger – und das nicht nur aus Duisburg sondern aus ganz Europa. Tausende Gegendemonstranten haben gegen die deutliche Minderheit der Rechten klipp und klar gemacht: Wir stehen zusammen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!
Zudem war es wichtig, dass Sigmar Gabriel und Hannelore Kraft mit ihren Besuchen bei NRW-Moscheen Zeichen setzten – für Toleranz und gegen Rassismus. Dieses Thema muss auch weiterhin von namhaften – demokratischen – Politikern besetzt bleiben, um den Stellenwert für den Kampf gegen Rechtsextremismus immer und immer wieder hoch zu halten.
Wisent Egnar (3) sollte in einem Gehege bei Bad Berleburg endlich in die Freiheit entlassen werden, da passiert das Unglaubliche: der Bulle büxt aus! Und das vor den Augen von 70 Journalisten aus aller Welt und 130 Gästen – darunter auch Egnars Schirmherr Jürgen Rüttgers… Wie konnte er nur, der Jung-Bulle?
Die Wittener Jusos hatten nun die Gelegenheit, mit dem noch etwas geräderten Bullen persönlich und exklusiv zu sprechen – über intime Bedürfnisse, den Grund für den spektakulären Coup und sein Naserümpfen bei Schirmherr Jürgen.