04.12.2017 in Topartikel Jusos

Wir brachten den Stein ins Rollen: Witten feiert 2018 den IDAHOT-Tag

 

„Homosexualität ist Geisteskrankheit“ – bis zum 17. Mai 1990 stand diese Definition im Katalog psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation. Die Abschaffung solcher Absurditäten war ein langer Kampf, heute scheint uns das selbstverständlich.

 

12.12.2017 in Bundespolitik

„Das ist unser Weg: Modern und Gerecht“ Eindrücke vom Bundesparteitag

 

Das Innere des Berliner City Cubes leuchtet rot. Auf der Bühne steht zwei Mal „S P D“, die roten Lettern sind menschengroß. Es ist Bundesparteitag in Berlin, der dritte in diesem Jahr 2017. Und doch ist an diesen Wintertagen alles anders als noch bei den vorangegangen Parteitagen im Frühjahr, bzw. Sommer. Diesmal geht es nicht um ein Wahlprogramm, einen Kanzlerkandidaten oder einen Wahlsieg. Es geht um alles: Um die Zukunft dieser stolzen Partei, um die Zukunft der Sozialdemokratie in Deutschland. Gemeinsam mit den anderen drei EN-Delegierten – mit Sigrid Ristau aus Schwelm, Karin Striepen aus Herdecke und Dennis Sohner aus Witten – durfte ich diese drei wichtigen Tage aus großer Nähe miterleben.

 

10.11.2017 in Allgemein

Jusos-Witten unterstützen Aufruf der Jusos-Düsseldorf zur Erneuerung der SPD

 

Die Jusos-Witten glauben ebenfalls, dass die SPD eine Erneuerung nötig hat, nach dieser katastrophalen Wahlniederlage. Deshalb unterstützen die Jusos-Witten die 7 Punkte, die von den Jusos-Düsseldorf genannt werden, um die SPD für die Zukunft zu stärken.

Besonders wichtig finden die Jusos-Witten die Themen Digitalisierung und Einbindung der Parteibasis. Diese Punkte überschneiden sich besonders mit der Programmatik der Wittener-Jusos. Die Punkte wurden schon oft zum Thema gemacht und sollen in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Bereits in der Vergangenheit wurden diese Themen auf die Tagesordnung gebracht und sollen dies in der Zukunft auch noch verstärkt tun.

Deshalb unterstützen die Jusos-Witten diesen Aufruf und empfehlen jedem*er, der diesen Aufruf folgen will, dies auch zu tun.

 

http://www.jusos-duesseldorf.de/2017/10/08/duesseldorfer-aufruf/#prettyPhoto

 

05.11.2017 in Sport

Wittener Disc Golf-Körbe stehen im Pferdebach Tal

 

Nach über drei Jahren ist das neue Freizeitangebot fast fertig. Noch in diesem Jahr wird die Anlage eröffnet. Jusos, TuRa Rüdinghausen und viele andere arbeiteten Hand in Hand.

 

Es ist geschafft: Das Fundament für die Körbe der Wittener Disc Golf-Anlage sind gegossen, die Halterungen bereits montiert. Zwar dauert es noch einige Tage, bis die Anlage spielbereit ist -- aber ein wichtiger Schritt ist getan. „Endlich was greifbares. Das war auf den letzten Metern nochmal einiges an Arbeit “, freut sich Anke Schulte, Geschäftsführerin von TuRa Rüdinghausen. Über drei Jahre dauerte der Weg zum Wittener Disc Golf-Glück. Zum Schluss ging es dann ganz schnell. „Letzte Woche haben wir endlich grünes Licht von der Stadt bekommen, in wenigen Tagen stehen schon die Körbe. Wahnsinn“, sagt Philip Raillon, der vor drei Jahren die Idee für das Freizeitangebot in Witten hatte. „Es haben viele verschiedene Akteure dabei geholfen, dass wir nun so ein besonderes Angebot in Witten haben“, so Robert Beckmann, TuRa-Vorstandsmitglied.

 

Disc Golf ist ein Trendsport aus den USA. Dabei wird mit Frisbeescheiben auf Kettenkörbe, die fest installiert in der Landschaft stehen, geworfen. Die Regeln sind fast wie beim Golf: Die Scheibe wird zunächst vom Abwurfpunkt geworfen. Wo die Scheibe landet, ist der Ausgangspunkt für den nächsten Wurf. So nähern sich die Spieler Versuch für Versuch dem Korb. Von diesen Körben gibt es nun neun im Pferdebachtal. „Trotzdem steht das Tal immer noch allen Wittenerinnen und Wittenern zu Verfügung. Ohnehin nehmen Disc Golfer immer Rücksicht aufeinander und andere Nutzer der Grünfläche“, stellt Anke Schulte klar. Denn das Besondere: Die Anlage gehört zum Pferdebachtal, sie ist öffentlich und das Spielen kostet nichts. Außer einer Frisbee-Scheibe, am Anfang ein wenig Geduld und Spaß an Bewegung und Natur, brauchen die Spielenden nichts.

 

Über drei Jahre arbeiteten Jusos und TuRa Rüdinghausen mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen. Das Planungsamt der Stadt Witten, der NRW Disc Golf-Verband und auch das Kinder- und Jugendparlament wurden miteinbezogen. Finanziert wurde die Anlage über Spenden und Fördermittel. „Wir haben sehr schnell verschiedene Wittener Handwerks- und Immobilienunternehmen beisammen gehabt“, erklärt Philip Raillon. Dank der Hilfe von Jörg Dobrunz, Inhaber des Malerbetriebs Ferber, war schnell das nötige Geld da. Den Rest steuerten Stadtsportverband und Kreissportbund mit Fördermitteln bei.

 

Die Anlage wird in den nächsten Tagen ganz fertig gestellt. Noch fehlen die eigentlichen Körbe, die Abwurfflächen und einige Informationstafeln. Erst dann kann sie genutzt werden – egal, ob von Jung oder Alt. „Wir hoffen, dass durch die Nähe zur Uni auch die Wittenerinnen und Wittener weiter mit den Studierenden zusammengebracht werden“, sagt Anne Bleckmann, Juso-Mitgliederbeauftragte und selbst Studentin an der Uni Witten/Herdecke. Nach einer kleinen Eröffnungsfeier, die noch in diesem Jahr stattfinden soll, kann es dann richtig losgehen. Und auch für diejenigen, die Disc Golf noch nicht kennen, ist gesorgt: „Sobald die Anlage eröffnet ist, werden wir eine wöchentliche Trainingseinheit anbieten“, kündigt Anke Schulte an. TuRa-Mitglied Frank Oelbüttel hat dafür extra eine Lizenz beim Disc Golf-Verband erworben. „An den Disc Golf-Verband, allen voran an den Präsidenten Werner Szybalski, geht ein großer Dank! Ohne die unermüdliche Hilfe von Werner, hätten wir dieses Projekt niemals realisieren können“, sagt Anke Schulte. Dem stimmen auch die Jusos zu. Philip Raillon: „Jetzt müsste man nur noch mit den Scheiben die Körbe treffen können. . .“

 

25.09.2017 in Bundespolitik

Statement der Wittener Jusos zur Bundestagswahl

 

Der Wahltag, der 24.9.2017, war kein guter Tag für die SPD. Das Ergebnis ist schlecht, sehr schlecht. Trotzdem: Wir sind uns sicher, dass die Inhalte, die Forderungen, die Konzepte die richtigen für dieses Land waren und sind. 


Wir sind uns auch sicher, dass der Weg, den wir mit unserer Arbeit hier vor Ort begehen, der richtige Ansatz ist, um Menschen wieder für Politik zu begeistern: Wir sind thematisch breit aufgestellt, wir haben Formate in denen wir parteiübergreifend diskutieren und wir sind dauerhaft engagiert auf der Straße - und zwar auch außerhalb von Wahlkampfzeiten. Diese Arbeit werden wir fortsetzen, um die Menschen wieder für die Politik zurückzugewinnen. Es ist schlimm, dass so viele Bürgerinnen und Bürger der AfD ihre Stimme gegeben haben. Sie haben rechten Hetzern die Stimme gegeben. Diese gilt es mit Inhalten und Engagement für ein solidarisches Deutschland und Europa zurückzugewinnen. Das muss Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten in den kommenden Jahren sein!

Zuletzt noch ein Satz zu Witten: Wir freuen uns sehr, dass unser Ralf Kapschack trotz des bescheidenen Bundestrends wieder in den #Bundestag eingezogen ist. Gratulation an Ralf und die SPD Witten! Wir freuen uns auf vier weitere konstruktive Jahre mit Ralf als unser MdB in Berlin.

Und mit einem dicken Dankeschön an unsere Mitglieder, die in den letzten Wochen an vielen Stellen alles gegeben haben, verabschieden wir uns jetzt in die Nacht - in die erste Nacht eines Deutschlands mit Nationalkonservativen im Bundestag.

 

12.09.2017 in Stadtverband

Jusos: Witten soll Metropolradruhr-Stadt werden

 

Sachkundige Bürger der Jusos Witten stellen mit der SPD-Fraktion Anfrage zu Mietfahrradsystem
in Witten.

Stationen von Metropolradruhr oder Alternativanbietern können einen neuen Weg in
der Mobilität darstellen.Dortmund, Herne und Bochum haben sie längst. Witten soll sie bald haben – zumindest, wenn es nach den Jusos Witten ginge: Die Fahrräder und Stationen von Metropolradruhr sind aus vielen Städten der Metropole Ruhr nicht mehr wegzudenken. „Vor allem viele junge Leute könnten
auch in Witten stark von den Metropolrädern profitieren“, sagt Juso-Vorsitzender Philip Raillon.
Die Jusos möchten deshalb über die SPD-Fraktion im Rat das Thema angehen. Zunächst haben
die stellvertretenden Sachkundigen Bürger Maximilian Locher (Verkehrsausschuss) und Philip
Raillon (JuSchu) nun eine erste Anfrage an die Verwaltung gestellt.

Anbieter Nextbike weltweit aktiv

„Metropolradruhr“ ist ein Mietfahrradsystem des weltweit operierenden Anbieters Nextbike.
Egal, ob in Warschau, in Leipzig oder in New York: An zentralen Orten stehen in den Städten die
Stationen mit den Mieträdern. Im Ruhrgebiet haben etwa Bochum, Dortmund und Herne die
Stationen – sie befinden sich dann in den Cities, an den Bahnhöfen und besonders viele an den
Hochschulen und Unis. Über ein App auf dem Handy oder über die Station leihen sich
angemeldete Nutzer ein Rad aus und stellen es später bei der Station, die am nächsten von ihrem
Zielort entfernt ist, wieder ab. Die Anmeldung ist kostenlos, das Leihen kostet nur wenige Euros.
Besonders attraktiv für viele junge Wittener: Für Studierende der Ruhr-Uni sind die Räder in der
ersten Stunde sogar ganz kostenlos. „Mit dem Metropolrad ist man aus der Wittener Innenstadt
in nur 30 Minuten an der Ruhr-Uni. Das würde viel Flexibilität bringen – und morgens wache
Köpfe in den Hörsälen“, meint Philip Raillon, selbst RUB-Student.

Mehr Radverkehr, weniger Abgase

Und auch viele Wittenerinnen und Wittener, die im Wiesenviertel, an der Uni Witten/Herdecke
und in der gesamten Stadt immer wieder neue Wege gehen, dürften von einem derartigen
Angebot angetan sein. „Mit so einem Radsystem sind die Leute unabhängig und klimaneutral
unterwegs“, sagt Ratsherr und Juso-Mitglied Robert Beckmann. In der ersten Anfrage an die
Verwaltung möchten Locher und Raillon für die SPD-Fraktion nun wissen, welche Gespräche in
der Vergangenheit mit Nextbike und anderen Anbietern schon geführt wurden. „Wir wollen
auch wissen, welche lokalen Kooperationspartner es geben könnte“, stellt Maximilian Locher
klar. Denn: Eine Anbindung an das Metropolradruhr-Netz, wäre den Jusos am liebsten, ist aber
sicherlich nicht die einzige Lösung. Womöglich kämen auch lokale Anbieter wie die Wabe für ein
in sich geschlossenes Wittener System in Betracht. „Hauptsache, Witten bekommt ein
Mietradsystem. Das könnte auch die abgasbelastete Ruhrstraße säubern“, hofft der
stellvertretende Juso-Vorsitzende Maximilian Locher. Er ist sich sicher, dass auch viele Pendler
von solchen Mieträdern profitieren würden. „Morgens schnell mit dem Rad vom Hauptbahnhof
direkt und ohne Umsteigen zur Arbeit – kein langes Warten und keine Umwege mehr!.“

Nach Juso-Initiative für Trendsportart, jetzt für Trendmobilität

Mit ihrem Vorstoß packen die Jusos ein weiteres Projekt an, das den Wittenerinnen und
Wittenern in ihrem Alltag in der Stadt spürbar zu Gute kommen würde. Nach der Trendsportart
Disc Golf, die dank Juso-Initiative und Projektbegleitung noch in diesem Jahr Witten erobern
wird, könnte es nun die Trendmobilität werden. „Wir wollen dafür jetzt den Stein ins Rollen
bringen. Andere Städte profitieren von den Mieträdern, das sollen auch die Wittenerinnen und
Wittener “, sagt Juso-Schriftführerin Lara Quell. Besonders freut sich der Wittener SPD-
Nachwuchs, dass sich die Ratsfraktion erneut auch für junge Themen so offen zeigt.

 

24.08.2017 in Bundespolitik

Warum die Jusos die SPD unterstützen

 

                        Wir für Kapschack, Schulz und die SPD

Wir, die Jusos Witten, unterstützen aktiv den Wahlkampf der SPD. Wir glauben an eine bessere Politik durch einen Bundeskanzler Martin Schulz. Deshalb wollen wir in den kommenden Wochen die Bürgerinnen und Bürger von seinen und unseren Ideen überzeugen. 
Viele von uns sind die sogenannte "Generation Merkel". 
Wir kennen nur diese eine Bundeskanzlerin. Trotzdem merken wir, dass einiges nicht richtig läuft. Deshalb wollen wir andere Politik für unser Land. Es gibt vieles zu, was sich ändern muss.
Sei es die ungleiche Verteilung von Vermögen, endlich Chancengleichheit für alle herzustellen, oder endlich dafür zu sorgen, dass alle Menschen gleich behandelt werden, ganz egal welche Nationalität oder welches Geschlecht sie haben. Dafür setzten wir Jusos uns ein und um diese Konzeptionen umzusetzen, braucht es zwingend eine Bundesregierung, die SPD geführt ist.
Ralf setzt sich, seitdem er im Bundestag ist, für eine gute Rente ein. Damit jeder im Alter gut leben kann und nicht von Armut betroffen ist. Deshalb setzen wir uns für Martin Schulz und Ralf Kapschack ein, für einen Politikwechsel.

 

20.06.2017 in MdB und MdL

Ein kritisches “Ja!” zu Europa

 

Ein kritisches “Ja!” zu Europa

Jusos Witten setzen sich bei ihrer “Europaphorie” vor der Stadt Galerie kontrovers mit der Europäischen Union auseinander


Europa und Euphorie passen nicht zusammen? Bei den Jusos schon: Auf dem Platz vor der Stadtgalerie veranstalteten sie jetzt die Aktion "Europaphorie". Dabei setzte sich der SPD-Nachwuchs positiv, aber trotzdem kritisch, mit der EU-Politik auseinander - Diskussion und Europa-Hymne inklusive.

Schon vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung konnten die Besucher in der Innenstadt der "Europaphorie" nicht "entkommen": An prominenter Stelle hatten die jungen SPDler für die EU geworben - hüben mit beschrifteten Kartons ("Demokratie", "Grenzenlos", "Freiheit"), drüben mit einer Bodenzeitung mit vielen pro-europäischen Plädoyers ("Europa braucht gleichen Lohn für gleiche Arbeit", "Europa bedeutet Wahrung der Menschenrechte"). Immer wieder blieben Bürger stehen und schauten genauer hin. Dann ging's ans Eingemachte.

Für Podiumsgespräche hatten die Jusos politische Prominenz gewinnen können: Der heimische Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack stand genauso Rede und Antwort wie der Wittener Europa-Abgeordnete Dr. Dietmar Köster. Bürger konnten Fragen stellen und mitdiskutieren. "Wir wollten uns kritisch mit Europa auseinandersetzen - gemeinsam mit den Bürgern", sagt der Juso-Vorsitzende Philip Raillon. Kapschack sprach sich klar dafür aus, die gegen Griechenland gerichtete harte Sparpolitik zu beenden, wenn es kein soziales Investitionsprogramm in Arbeit und Bildung gebe. "Sonst treiben wir die Menschen in die Arme der Rechten. Das müssen wir verhindern." Ähnlich sah es Dietmar Köster. Er prangerte an, dass von Großkonzernen kaum Steuern eingetrieben würden. Das könne man kleinen und mittleren Unternehmen und den "normalen Steuerzahlern" nicht vermitteln. Beifall aus Reihe zwei: Auch die zuhörenden Wittener stimmten zu.

Dann hatten zwei junge Wittener ihren Auftritt: Sie berichteten davon, was für sie Europa ist und welche Erfahrungen sie in anderen Ländern gemacht haben - persönlich und politisch. Einer der beiden erzählte von seiner Studien-Zeit in England, der andere aus seiner polnischen Heimat. Beide waren sich einig: Der sogenannte "Brexit" ist ein harter Schnitt in der Geschichte der EU und die politische Situation in Polen ist besorgniserregend. “Wir wollten damit den Wittenern zeigen, wie unterschiedlich auch die Sichtweisen auf Europa sein können”, sagt Mitorganisatorin Anastasia Heidorn.

Aber war wäre eine "Europaphorie" ohne positives Resümee? "Europa ist die Zukunft der Jugend" - auch darin waren sich beide einig. Nicht nur das: Zum Abschluss wurden Liederzettel verteilt und die Europa-Hymne angestimmt. "Freude schöner Götterfunken..." Ein kritisches und doch durch und durch pro-europäisches Signal, das an diesem Tag in der Wittener Innenstadt zu hören war.

 

12.06.2017 in MdB und MdL

Jusos laden zur “Europhorie” am 17. Juni in die Wittener Innenstadt

 

Jusos laden zur “Europhorie” am 17. Juni in die Wittener Innenstadt

 

Gemeinsame Werte, grenzenloses Reisen, Studieren im Ausland, eine gemeinsame Währung und seit über 70 Jahre Frieden. Die Liste der Erfolge eines, unserem, gemeinsamen Europas ist lang – und geht noch weiter. Brüssel und Straßburg, das sind mehr als wirre EU-Regularien für Duschköpfe oder Apfelgrößen. Zu erwähnen sind zum Beispiel der Europäische Gerichtshof oder auch die Europäische Menschenrechtskonvention. 

 

Die Jusos Witten betrachten mit großer Freude die derzeitige europäische Solidarisierungsbewegung. “Pulse of Europe” lautet das Motto zu dem wöchentlich tausende Menschen auf die Straßen gehen und sich zu Europa und der Europäischen Union bekennen. Auch die Jusos Witten sagen daher entschieden: “Ja” zu Europa! Sie sind europachorisch, sie sind Europäer!

 

Bei all diesem Stolz und dieser “Europaohorie" wollen die Jusos Witten aber mit ihrer Veranstaltung “Europaphorie” am Samstag, den 17. Juni (10 bis 13 Uhr, vor der Stadt Galerie Witten) auch kritisch auf die Europäische Union blicken: Was läuft schief in Europa und der Europäischen Union? Was können die Jusos — und alle gemeinsam als Europäer — verbessern? Wo ist vielleicht weniger EU mehr und wo ist noch mehr Europa gut und sinnvoll?
Diese Fragen wollen die Jusos unteranderem mit den Bürgerinnen und Bürger und zwei Politikern diskutieren. MdB Ralf Kapschack wird um 10.30 Uhr für ein Podiumsgespräch zum Thema “Wie viel Europa verträgt Berlin?” erwartet. Um 12.30 Uhr gibt es dann ein Gespräch mit dem Europaabgeordnetem Prof. Dr. Dietmar Köster zur Arbeit in Brüssel und der politischen Agenda der EU.

 

“Außerdem wollen wir auch schauen, wie andere EU-Länder auf die Union blicken”, sagt Juso-Mitglied Anastasia Heidorn. Um 11.30 Uhr wird daher ein Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern stattfinden, die von der Perspektive verschiedener EU-Staaten berichten. “Und jede Wittenerin und Wittener kann uns an diesem Tag mitteilen, was sie ganz persönlich an der EU gut und was schlecht finden”, erklärt Philip Raillon, Juso-Vorsitzender. Dafür haben die Jusos Witten auch extra eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung schreiben können: europa@jusos-witten.de.

 

 

 
 

10.06.2017 in Allgemein

Aktion gegen Homophobie

 

Auch wir Jusos Witten haben vor ein paar Wochen am Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie ein Zeichen gesetzt und sind auf die Straße gegangen. Gemeinsam mit den Jusos aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis haben wir einen Informations- und Aktionsstand in der Wittener Innenstadt organisiert. Um mit den PassantInnen ins Gespräch zu kommen, haben wir Flyer verteilt und Jutebeutel mit Sprüchen wie „Lieb doch wen du willst“ oder „Vielfalt ist Grenzenlos“ in bunter Farbe besprüht. Außerdem konnte man auch in den sozialen Netzwerken oder vor Freunden und Familie Stellung für eine tolerante und offene Gesellschaft beziehen. Dafür hatten wir Sprechblasen mit verschiedenen Statements vorbereitet, mit denen man sich vor einer Regenbogenflagge ablichten lassen konnte. Natürlich wurden die Fotos zum eigenen Verbreiten zur Verfügung gestellt. So haben wir nicht nur in der Wittener Innenstadt auf das Thema „Homophobie“ aufmerksam gemacht und für die Ehe für alle in Deutschland geworben, sondern die Reichweite der PassantInnen genutzt um diese Ungerechtigkeit weiter zu thematisieren. Denn die Ehe für alle ist in Deutschland immer noch nicht möglich.

Den Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie gibt es offiziell seit 2005, das Datum (17.05) wurde ausgewählt, da seit dem 17.05.1990 Homosexualität durch die Weltgesundheitsorganisation nicht mehr als Krankheit definiert ist. Im März 1994 wurde Homosexualität aus dem deutschen Strafgesetzbuch (Paragraph 175) gestrichen. Seit 2001 können homosexuelle Partnerschaften zwar eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, trotzdem sind sie in Sachen Steuern, Familienrecht und Adoptionsrecht nicht mit anderen Paaren gleichgestellt.

Wir als Jusos gehen schon seit Jahren an diesem Tag auf die Straße um auf diese Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Es kann nicht sein, dass wir im Jahr 2017 immer noch für eine Gleichstellung von homosexuellen Paaren kämpfen müssen. Wir fordern die Öffnung der Ehe für alle. Jetzt!

 

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