10.03.2016 in Topartikel Arbeitsgemeinschaften

Zweiter Politischer Abend - Was ist eigentlich Sicherheit?

 

"Was ist eigentlich Sicherheit?" - eine schwierige Frage, die die Jusos am Mittwoch mit Dipl.-Sozialwisseschaftler und Sicherheitsforscher Jens Lanfer diskutierten.

Auch einige Mitglieder anderer Partei-Jugendorganisationen sowie Bürgerinnen und Bürger waren unserer Einladung gefolgt und bereicherten die vielschichte und teilweise auch kontroverse Debatte.

Wir freuen uns, dass unsere neue Veranstaltungsreihe so viel Zuspruch bekommt und arbeiten schon fleißig an der Themenfindung und Konzeption unseres nächsen politischen Abends.

 

 

02.04.2016 in Allgemein

Zum Tode von Hans-Dietrich Genscher - von Philip Raillon

 

Zum Tode von Hans-Dietrich Genscher:
"Es sind bewegende Momente, die einen mit einer leichten Gänsehaut zurücklassen: Schöne Urlaubserlebnisse, glückliche Familienfeiern, besondere Erfolge - und ganz selten auch politische Ereignisse.

Ein solcher Moment fand vor 27 Jahren auf dem Gelände der deutschen Botschaft in Prag statt. Immer, wenn ich die Videosequenz von Genschers Rede auf dem Balkon sehe und er sagt 'Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise...' und die Menschen im Botschaftsgarten in Jubel ausbrechen. Immer dann, bekomme ich eine Gänsehaut - ganz egal, wie oft ich die Bilder schon gesehen habe.

Heute ist Hans-Dietrich Genscher im Alter von 89 Jahren verstorben. Unser Land verliert damit einen weiteren großen Politiker, der die deutsche und europäische Einheit wesentlich mitgeprägt hat. Doch nicht nur das. Es sind auch Politiker und Menschen wie Genscher, die Politik attraktiv machen, die die Bevölkerung ansprechen und mitnehmen und zu denen man gerne und respektvoll aufguckt - und zwar nicht nur wenn sie auf einem Balkon in Prag stehen.
Es sind unteranderem diese Politiker und ihre Handlungen und Worte, die uns die Motivation für unser eigenes politisches Engagement geben. Die uns die Motivation geben, uns weiterhin für soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden einzusetzen. Die uns zeigen, weshalb es wichtig ist, weiterhin für ein gemeinsames Europa einzustehen.

Als ein solcher Politiker wird Hans-Dietrich Genscher auch uns junger Generation, die ihn in seiner aktiven Zeit nicht mehr miterlebt hat, noch lange in Erinnerung bleiben. Deutschland und Europa haben zu danken!"
von Philip Raillon

23.03.2016 in Integration

Fraktion-vor-Ort in Witten Annen - Rückblick auf eine gelungene Veranstaltung

 

Am vergangenen Mittwoch hat die Veranstaltung Fraktion-Vor-Ort in der Erlöserkirche stattgefunden.

Bei der Veranstaltung ging es um die neue Unterkunft für geflüchtete Wittener in der Brauckstraße zu der Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen konnten. Vertreter der Fraktion, der Stadtverwaltung und der Polizei berichteten über die neue Organisation der Unterkunft und schafften dabei das ein oder andere Gerücht aus der Welt...

28.02.2016 in Kommunalpolitik

SPD-Fraktin-vor-Ort zum Thelen-Gebäude - von Robert Beckmann

 

Im Januar beschloss der Stadtrat, nach mehreren Monaten der Abwägung, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen und das Thelen-Gelände anzumieten. Geflüchtete Menschen werden dort eine Unterkunft finden. Aus vielfältigen Gründen erwies sich diese Möglichkeit als beste Lösung für die Unterbringung.

Wer Facebook, Twitter und Co. verfolgt, kann die große Unsicherheit spüren, die mit diesem Thema einhergeht. Zudem erleben wir, wie Ängste geschürt werden und Ablehnung gegen unsere neuen Mitbürger aufgebaut und für eigene politische Zwecke missbraucht wird.

Bisher gab es auf Wittener Stadtgebiet zwei Brandanschläge auf Gebäude, in denen Verfolgte untergebracht werden sollten. Der Rat der Stadt Witten sieht sich gegenüber allen Wittenern in der Pflicht, sie zu schützen. Dies gilt für unsere neuen Nachbarn, wie für jedermann und jedefrau.

Die Wittener haben viele Fragen zu der neuen Unterkunft. Unglücklicherweise war die Berichterstattung in den Medien wenig aufklärend. Es wurden ein falsches Bild erzeugt und viele Fragen aufgeworfen, aber keine Antworten geliefert. Um diese Fragen zu beantworten wird die Fraktion der SPD Witten eine Veranstaltung in Rüdinghausen veranstalten um offene Fragen zu beantworten und über Sorgen bezüglich der neuen Situation zu sprechen. Wir möchten mit Euch, den Bürgerinnen und Bürgern, an diesem Abend ins Gespräch kommen und Eure Meinungen hören, denn es ist ‪#‎GutFürWitten‬, wenn die Politik ein offenes Ohr hat und wir Sorgen ernst nehmen!
Besonders freue ich mich, dass wir die Stadtverwaltung, ehrenamtliche Helfer und die Polizei gewinnen konnten, Eure Fragen zu beantworten.

Diese Veranstaltung steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen, die sich konstruktiv über dieses Thema informieren möchten:

SPD-Fraktion-Vor-Ort
16. März 2016
ab 18.30 Uhr
in der Erlöserkirche Annen,
Westfeldstraße 81/In den Höfen, 58454 Witten

Wir freuen uns darauf, auch Dich im März bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

28.02.2016 in Allgemein

Zweiter Politischer Abend der Jusos in Witten

 

Verbrechen, Bürgerwehren, Brandanschläge – das Thema öffentliche Sicherheit ist im Moment eines der meistdiskutiertesten des Landes.

Aber was macht eigentlich Sicherheit im öffentlichen Raum aus, welche Faktoren beeinflussen das Sicherheitsempfinden der Menschen wirklich und wie verhält sich eigentlich die gefühlte zur tatsächlichen Sicherheit?

Mit unserem zweiten politischen Abend in Witten begeben wir uns auf die Spur eines schwer fassbaren Begriffes. Zum Thema

„Was ist eigentlich Sicherheit?“

 

diskutieren die Jusos mit fachkundiger Unterstützung von Dipl.-Sozialwissenschaftler und Sicherheitsforscher Jens Lanfer (Universität Witten-Herdecke) – und mit euch!

 

Wann?                       09. März 2016 - 19.00 Uhr

Wo?                           Café Jané, Bahnhofstraße 53 in Witten          

 

Wir freuen uns sowohl auf bekannte als auch neue Gesichter!

09.02.2016 in Landespolitik

Landtagskandidaten: Jusos legen sich fest

 
Claudia Krebs (li.) in der Debatte über Bildungspolitik mit uns Jusos

Die Jusos Witten und Herdecke haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten geeinigt: Beim Rennen um die Landtagskandidatur unterstützen wir Claudia Krebs. "Aus Sicht von uns Jusos ist Claudia die bestgeeigneste Kandidatin", so unser Vorsitzender Philip Raillon.

 

Lest nach, was uns zu dieser gemeinsamen Empfehlung gebracht hat!

01.02.2016 in Gesellschaft

Demokratischer Konsens statt verbaler Nebelkerzen - Pressemitteilung

 

Jusos fordern: JU muss sich endlich dem demokratischen Konsens anschließen

Mit großer Sorge nehmen die Jusos Witten zur Kenntnis, dass die Junge Union Witten versucht, auf Kosten der bürgerlich getragenen Demonstration am 30.01.2016, rechtsextreme Taten zu  verharmlosen. „Es muss einen nachdenklich machen, wenn die Jugendorganisation einer demokratischen Partei versucht, aus einer angespannten Lage politisches Kapital zu schlagen“, sagt Philip Raillon, Juso-Vorsitzender.

Die Jusos Witten teilen keineswegs die Positionen des SDAJ oder der MLPD, möchten aber darauf aufmerksam machen, dass diese – anders als JU oder CDU – an der Demonstration gegen Gewalt und Fremdenhass teilgenommen haben. „Offenbar war sich die Junge Union zu schade dafür und versucht das jetzt zu vertuschen“ so Raillon weiter.
Dass, wie von der JU in der WAZ vom 01.01.2016 behauptet, politische Werbung an Schulen gemacht worden sei, ist den Jusos Witten nicht bekannt. Rechte Parolen und fremdenfeindliche Aufkleber im gesamten Stadtgebiet dagegen zuhauf. Die stellvertretende Vorsitzende, Jasmin Halilovic: „Es ist unerträglich, dass hier „linke Schmierereien“ gegen brennende Flüchtlingsheime ausgespielt werden. Offenbar versucht die JU Witten hier aber auch davon abzulenken, dass eigene Mitglieder in der jüngsten Vergangenheit zu extremeren Parteien und Organisationen übergelaufen sind.“

Die Jusos Witten beobachten diese Entwicklungen mit großer Sorge und würden es begrüßen, wenn sich die Junge Union nicht mehr mit angeblichen Gefahren von Links, sondern endlich mit Brandstiftern von Rechts beschäftigen würde. Eine Demonstration gegen Fremdenhass, wie am letzten Freitag, hätte dafür ein erster Schritt sein können. Stattdessen versucht die Junge Union nachträglich eine wichtige Veranstaltung, an der so viele bürgerliche Organisationen wie seit langem nicht mehr beteiligt waren, schlecht zu reden. Das ist nicht nur schlechter Stil – das ist gar peinlich.

14.01.2016 in Familie und Jugend

Endlich die Ehe öffnen! - Ein Kommentar von Robert Beckmann

 

Wir leben in einer wilden Zeit. Ständig verändert sich alles und unsere Wahrnehmung von „Richtig“ und „Falsch“ unterliegt einem beständigen Wandel. Dieser Prozess findet in vielen Bereichen unseres Lebens statt, manchmal sogar ohne unsere bewusste Wahrnehmung:

Rechte der Frauen, Einwanderungspolitik und Terrorgefahr sind einige der sensiblen Themen, die uns in unserer heutigen Zeit beschäftigen. Ein weiteres Thema sind die Rechte gleichgeschlechtlich liebender Menschen.

14.01.2016 in MdB und MdL

Jusos beraten über Landtagskandidaten - Rückblick

 
Nominierte Landtagswahl 2017

Drei Stunden ließen sich die fünf SPD-internen Landtagskandidaten durch die Fragen der Jusos löchern. Es war das erste Aufeinandertreffen von den Wittenern Claudia Krebs, Tilo Gebert, Rüdiger Fromme und den beiden Herdeckern Nadja Büteführ und Horst Hoffmann. „Wir wollten die Kandidaten bewusst so früh kennenlernen, um der Partei die Sicht des Nachwuchs mit auf den Entscheidungsweg zu geben“, so unser Vorsitzender Philip Raillon.

Jugend spricht mit einer Stimme

Die Veranstaltung am Mittwoch Abend (13.1.) war eine gemeinsame der Wittener und Herdecker Jungsozialisten. „Bei einem gemeinsamen Wahlkreis macht es Sinn, wenn wir mit einer Stimme sprechen“, so Robin Krumnack, Juso-Chef in Herdecke. Alle fünf Kandidaten hatten eine Menge Zeit und Argumente mitgebracht – in den Fragen und Diskussionen ging es um Bildung, Inneres, kommunale Stärkung und politische Zukunft. Einig waren sich die fünf Kandidaten, was den rechten Rand angeht – von AfD und Pegida distanzierten sich alle fünf deutlich, gesprächsbereit sei man da ebenfalls nicht. Auch wollen sich die Bewerber für einen Rückgang zum Abitur in neun Jahren (G9) einsetzen. Unterschiede gab es hingegen bei der Frage möglicher Koalitionen: Während einige eine Rot-Rot-Grüne Regierung nicht ausschlossen, könnte sich ein anderer auch eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP vorstellen. Klar wurde: Eine große Koalition wollen diese fünf definitv vermeiden. Auch sprachen sie sich geschlossen für eine finanzielle Stärkung der Polizei, des Bildungssystems und der Kommunen aus – gerade für Städte wie Witten ist letzteres extrem wichtig.

Letztlich berieten wir über die fünf Kandidaten. Bei einem Meinungsbild konnte sich keiner der Genossen klar durchsetzen. „Wir werden daher final erst in einigen Wochen entscheiden“, sagte Robin Krumnack. Bis dahin wolle man die weitere Entwicklung der fünf Kandidaten abwarten.

 

Aus sechs wurde fünf

Insgesamt freuten wir uns sehr, dass alle Kandidaten der Einladung folgten. „Dass man dem Parteinachwuchs eine so große Aufmerksamkeit schenkt, war nicht immer so“, so Philip. Man sei sich der Verantwortung für die Zukunft der SPD durchaus bewusst und wolle daher nach sachlichen Argumenten entscheiden. Den Stellenwert der Jusos machte auch Thomas Stotko deutlich: Der Landtagsabgeordnete war ebenfalls als (sechster) Kandidat zur Veranstaltung eingeladen und erschienen. In seiner Vorstellung zog er dann jedoch seine Kandidatur überraschend zurück. „Ich habe das bewusst vorher niemandem gesagt, da ich es klasse finde, wie früh ihr euch schon Gedanken macht“, so der Landtagsabgeordnete. Die Jusos freuten sich über dieses Lob und die motivierenden Worte des ehemaligen, langjährigen Juso-Vorsitzenden Thomas Stotko: „Macht weiter so!“

Das werden die Jusos – und zwar mit der Bekanntgabe ihrer Entscheidung zum Zeitpunkt der SPD-Regionalkonferenzen im Februar.

13.01.2016 in Allgemein

Juso in Berlin

 

### Benni's Berlin Bericht ###
Hinter unserem Juso-Mitglied Benni liegt der zweite Praktikumstag. Gestern stand unter anderem die Vorbereitung der heutigen Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales auf dem Programm - dazu besuchte Benni die zuständige Arbeitsgruppe der SPD-Fraktion. "Dann bin ich rauf zur Fraktionssitzung gegangen und habe Oppermann und Kauder bei den Statements zugeschaut", sagt Benni am Telefon. Aufregung? Keine Spur bei dem 16-Jährigen!
Außerdem nutzte er die Stunden im Reichtstag, um das Gebäude ein wenig zu erkunden. Spannend dürfte es vor allem heute werden: Die Ausschusssitzung steht an. Wie sich Benni heute zwischen den Bundespolitikern schlägt, erfahrt ihr dann im Laufe des Tages :)

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