Jusos Witten fordern: Digitales Parken in Witten

Veröffentlicht am 02.05.2018 in Stadtverband

Die Jusos Witten setzen sich für die Digitalisierung in Witten ein. Ein Aspekt: Bargeldloses Parken über eine App. In einem Antrag an die SPD-Ratsfraktion fordern sie, die Verwaltung mit der Prüfung dieses Themas zu beauftragen.

Ticket einfach über das Handy

Beim bargeldlosen Parken können Bürgerinnen und Bürger über eine Handy-App ihr virtuelles Parkticket ziehen. Lästiges Münzenzählen und Papiertickets sind dann Geschichte – zumindest für diejenigen, die das möchten. „Das Angebot würde gerade jungen Menschen, die mit der Digitalisierung groß werden, das Parken enorm erleichtern“, freuen sich die Jusos. Das Ganze funktioniert einfach: Die Autofahrer suchen einen Parkplatz, buchen das Parkticket über das Handy, die städtische Parkgebühr wird später vom Konto abgebucht. Der größte Vorteil: Autofahrer können die Parkdauer minutengenau einstellen, vorzeitig beenden und auch noch während des Parkens verlängern – und das auch von weiter weg. Längeres Sitzen im Wartezimmer oder verquatschen im Cafe und später Knöllchen zahlen? Damit nicht mehr! Zwei Wische über das Handy bei laufender „Parkuhr“ und die Parkzeit ist verlängert.

 

Eigene App soll geprüft werden

„Bislang gibt es für dieses bargeldlose Zahlen verschiedene private Anbieter, die vom Autofahrer eine zusätzliche Gebühr verlangen“, erklärt Maximilan Locher, stellvertretender Juso-Vorsitzender. „Deshalb fordern wir, dass die Stadt auch einen Vorschlag für die Zusammenarbeit mit den einzelnen Anbietern erarbeitet“, sagt Robert Beckmann, Juso-Beisitzer und Ratsmitglied im Verkehrsausschuss. Dazu soll die Verwaltung aber auch die Entwicklung einer eigenen App prüfen. In Sachen Datenschutz scheinen übrigens auch die privaten Anbieter vertrauenswürdig: Alle Anbieter sind zertifiziert.

 

Stadt profitiert auf Dauer genauso

Doch nicht nur die Bürger profitieren: „Für die Stadt bedeutet das langfristig, dass das aufwendige Leeren der Parkscheinautomaten abnimmt. Und Witten geht in Sachen Digitalisierung voran“, sagt Lara Quell, Juso-Schriftführerin. Bis es soweit ist sollen die Parkscheinautomaten natürlich genauso fortexistieren wie bislang auch.

 

App-Parken in immer mehr Städten möglich

Das bargeldlose App-Zahlen wir mittlerweile in etwa 100 deutschen Städten angeboten. Auch Dortmund ist seit Anfang des Jahres in einer einjährigen Testphase, Bielefeld ist schon seit 2015 dabei. In beiden Städten zeigte sich bislang: Das Angebot wird zwar genutzt, aber es dauert, bis die Bürgerinnen und Bürger es annehmen. Klar ist aber auch: Je mehr Städte das bargeldlose Zahlen anbieten, so beliebter wird es auch. Und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes bedeutet es im Regelfall kaum Zusatzaufwand: App-Parker müssen anstatt des Parkscheins ein kleines Schild hinter die Scheibe legen. Dann schauen die Ordnungskräfte nach, ob online gezahlt wurde.

 
 

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