24.03.2018 in Schule und Bildung

Ring Politischer Jugend Witten

 

Wir bedanken uns beim Ring Politischer Jugend Witten für die Planung und Durchführung der Podiumsdiskussion am vergangenen Mittwoch in der Gesamtschule Hardenstein und bei unserem Vertreter Tobias Bosselmann für die gelungene Darstellung und Verteidigung unserer Positionen und Ansichten. 


Wir hoffen, dass solche Podiumsdiskussionen in Zukunft häufiger stattfinden werden, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Politik und Mitbestimmung zu sensibilisieren. Denn am Ende der Diskussionsrunde wurde deutlich: Europa ist die Zukunft und für die Bewahrung der Demokratie muss gerade unsere Generation einstehen und kämpfen!

 

06.03.2018 in Allgemein

Jusos sorgen für "Sozi-Bibliothek"

 

Anfang des Jahres hatten wir die Idee, eine gemeinsame „Sozi-Bibliothek“ für die SPD Witten aufzubauen, um den Wert von Büchern künftig zu erhalten und Möglichkeiten zu schaffen, sich mit GenossInnen über historische und sozialdemokratische Literatur auszutauschen.

Dieses Vorhaben wurde jetzt in die Tat umgesetzt. Einige unserer Mitglieder durchstöberten erfolgreich Bücherflohmärkte und Antiquariate nach politischer, kultureller, sozialer, historischer und ökonomischer Literatur. Neben Biographien von Herbert Wehner, Helmut Schmidt und Peer Steinbrück, hat auch historische Literatur zur Arbeiterbewegung und zur Entstehung der SPD einen Platz in unserem Bücherregal gefunden.

Die „Sozi-Bibliothek“ soll durch diverse Bücherspenden immer wieder erweitert werden. Die Regale stehen im Pateihaus in der Annenstr. 8 und stehen allen Wittener GenossInnen zur Verfügung. Wir bedanken uns beim Stadtverbandsvorstand, der das Projekt unterstützt hat und finanziell bei der Realisierung half.

 

04.03.2018 in Bundespolitik

Parteibasis spricht sich für GroKo aus - ein Statement

 

Ärmel hochkrempeln, Visionen entwickeln, gestalten!

Ein Statement unseres Vorsitzenden Philip zum Ergebnis des Mitgliedervotums

Die SPD-Mitglieder haben entschieden: 66 Prozent sind für eine große Koaliton. Damit übernimmt die SPD nach dem Jamaika-Aus Verantwortung und sorgt für eine Regierung mit sicherem Mandat. Auch, wenn es schwer fällt: Viele Menschen in Deutschland und Europa erwarten das. Also sollten wir jetzt alle zusammen diese Verantwortung annehmen und mit Leben füllen.

SPD-Handschrift trotz bescheidener 20 Prozent 
Ich bin mir sicher, dass kaum jemanden der 66 Prozent das JA wirklich leicht gefallen ist. Umso wichtiger ist es, dass wir aus den letzten Wochen das Positive mitnehmen. Einmal, dass wir für Deutschland und für Europa nun ganz entscheidende Dinge verbessern können. Es wird einen sozialen Arbeitsmarkt geben, in der Pflege werden sich entscheidende Dinge verbessern, es wird eine Mindestausbildungsvergütung geben und auch die Parität bei den Krankenkassenbeiträgen sind ein großer Fortschritt – um nur einige Punkte zu nennen. Klar ist aber auch, dass die SPD für ihre 20 Prozent zwar sehr viel im Koalitionsvertrag hat umsetzen können, aber dennoch bei weitem nicht all das, was wir uns im Wahlkampf vorgestellt haben. Dass Kompromisse auch Abstriche bedeuten, liegt in ihrer Natur. Trotzdem sind diese Abstriche und noch mehr nachvollziehbare und gute Argumente der NoGroKo-Anhänger gewesen. Es gilt nun – auch, wenn es manchen schwer fallen wird - gemeinsam dieses Ergebnis zu akzeptieren und umzusetzen.

Künftig rote Linien aufzeigen
Dabei ist es Aufgabe der gesamten Partei, aber vor allem der Parteibasis und von uns Jusos, klare rote Linien aufzuzeigen. Es muss deutlich werden, welche Regierungsprojekte SPD-Ideen sind. Und es muss klar werden, was mit der SPD gar nicht geht und was wir – stünde uns die Union nicht mit ihrer Verweigerungshaltung im Wege – noch alles für die Menschen in Deutschland und Europa verändern würden. Ich bin optimistisch, dass das unserer Partei besser gelingen wird als zuletzt.

Parteitag 2019 wird Koalitionsarbeit bewerten
Zu diesem Schluss komme ich vor allem aus zwei Gründen: Erstens wird es den Evaluierungsparteitag 2019 geben, auf dem nach zwei Jahren GroKo ein Zwischenresümee gezogen wird. Und zweitens haben die letzten Wochen gezeigt, wie lebendig diese Partei und ihre Debattenkultur sind. Es ist vor allem uns Jusos, allen voran den Bundes- und NRW-Jusos, zu verdanken, dass pro und contra intensiv, leidenschaftlich und trotzdem sachlich ausdiskutiert wurden. In sieben Jahren SPD-Mitgliedschaft habe ich einen solchen Elan noch nicht erlebt. Ich bin mir sicher, dass wir diesen Spirit mitnehmen werden und auch in den angefangenen Erneuerungsprozess einbringen werden. Die programmatische und personelle Erneuerung betrifft uns alle. Sie muss von oben kommen, aber auch mindestens genauso von unten. Erneuerung funktioniert nicht, wenn der Bundesvorstand wie mit der Gießkanne mal hier und mal da Erneuerung draufschüttet. Erneuerung muss auch da geschehen, wo die Ideen und unvoreingenommene Kreativität sitzen – an der Basis.

Für Europa. Für die Menschen. Für die Sozialdemokratie. 
In diesem Sinne hoffe ich auch, dass sich keine Genossin und kein Genosse wegen dem Abstimmungsergebnis enttäuscht von der Partei abwendet. Wir können nur etwas verändern und verbessern, wenn wir uns einbringen. Das gilt für erfahrene Parteimitglieder wie für die ganz frisch eingetretenen. Also: Auf geht’s! Visionen entwickeln und gemeinsam gestalten. Für Europa. Für die Menschen. Für die Sozialdemokratie.

 

12.01.2018 in Allgemein

Jusos-Witten unterstützen Warnstreiks der IG Metall

 

Wir erklären uns solidarisch mit den Kollegen und Kolleginnen der IG Metall und den Warnstreiks im Tarifkonflikt!

 

31.12.2017 in Jusos

2018 kann kommen!

 

Ein aufregendes Jahr 2017 geht zu Ende. Zeit für einen kurzen Rück- und Ausblick auf vieles was war und einiges, was kommt.

 

19.12.2017 in Veranstaltungen

Glyphosat, Nachhaltigkeit und Kannibalen: Politischer Abend zur Zukunft der Landwirtschaft

 

Ist die Zukunft der Landwirtschaft konventionell oder nachhaltig? Am Mittwoch, dem 13.12., diskutierten wir diese Frage beim siebten politischen Abend der Jusos, diesmal im Restaurant Zum Alten Fritz. Das Thema traf offensichtlich einen Nerv: Kein Platz blieb frei, einige Gästen mussten zeitweise stehen.

 

12.12.2017 in Bundespolitik

„Das ist unser Weg: Modern und Gerecht“ Eindrücke vom Bundesparteitag

 

Das Innere des Berliner City Cubes leuchtet rot. Auf der Bühne steht zwei Mal „S P D“, die roten Lettern sind menschengroß. Es ist Bundesparteitag in Berlin, der dritte in diesem Jahr 2017. Und doch ist an diesen Wintertagen alles anders als noch bei den vorangegangen Parteitagen im Frühjahr, bzw. Sommer. Diesmal geht es nicht um ein Wahlprogramm, einen Kanzlerkandidaten oder einen Wahlsieg. Es geht um alles: Um die Zukunft dieser stolzen Partei, um die Zukunft der Sozialdemokratie in Deutschland. Gemeinsam mit den anderen drei EN-Delegierten – mit Sigrid Ristau aus Schwelm, Karin Striepen aus Herdecke und Dennis Sohner aus Witten – durfte ich diese drei wichtigen Tage aus großer Nähe miterleben.

 

04.12.2017 in Allgemein

Wir brachten den Stein ins Rollen: Witten feiert 2018 den IDAHOT-Tag

 

„Homosexualität ist Geisteskrankheit“ – bis zum 17. Mai 1990 stand diese Definition im Katalog psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation. Die Abschaffung solcher Absurditäten war ein langer Kampf, heute scheint uns das selbstverständlich.

 

10.11.2017 in Allgemein

Jusos-Witten unterstützen Aufruf der Jusos-Düsseldorf zur Erneuerung der SPD

 

Die Jusos-Witten glauben ebenfalls, dass die SPD eine Erneuerung nötig hat, nach dieser katastrophalen Wahlniederlage. Deshalb unterstützen die Jusos-Witten die 7 Punkte, die von den Jusos-Düsseldorf genannt werden, um die SPD für die Zukunft zu stärken.

Besonders wichtig finden die Jusos-Witten die Themen Digitalisierung und Einbindung der Parteibasis. Diese Punkte überschneiden sich besonders mit der Programmatik der Wittener-Jusos. Die Punkte wurden schon oft zum Thema gemacht und sollen in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Bereits in der Vergangenheit wurden diese Themen auf die Tagesordnung gebracht und sollen dies in der Zukunft auch noch verstärkt tun.

Deshalb unterstützen die Jusos-Witten diesen Aufruf und empfehlen jedem*er, der diesen Aufruf folgen will, dies auch zu tun.

Hier geht es zum Düsseldorfer Aufruf zur Erneuerung der SPD

 

05.11.2017 in Sport

Wittener Disc Golf-Körbe stehen im Pferdebach Tal

 

Nach über drei Jahren ist das neue Freizeitangebot fast fertig. Noch in diesem Jahr wird die Anlage eröffnet. Jusos, TuRa Rüdinghausen und viele andere arbeiteten Hand in Hand.

 

Es ist geschafft: Das Fundament für die Körbe der Wittener Disc Golf-Anlage sind gegossen, die Halterungen bereits montiert. Zwar dauert es noch einige Tage, bis die Anlage spielbereit ist -- aber ein wichtiger Schritt ist getan. „Endlich was greifbares. Das war auf den letzten Metern nochmal einiges an Arbeit “, freut sich Anke Schulte, Geschäftsführerin von TuRa Rüdinghausen. Über drei Jahre dauerte der Weg zum Wittener Disc Golf-Glück. Zum Schluss ging es dann ganz schnell. „Letzte Woche haben wir endlich grünes Licht von der Stadt bekommen, in wenigen Tagen stehen schon die Körbe. Wahnsinn“, sagt Philip Raillon, der vor drei Jahren die Idee für das Freizeitangebot in Witten hatte. „Es haben viele verschiedene Akteure dabei geholfen, dass wir nun so ein besonderes Angebot in Witten haben“, so Robert Beckmann, TuRa-Vorstandsmitglied.

 

Disc Golf ist ein Trendsport aus den USA. Dabei wird mit Frisbeescheiben auf Kettenkörbe, die fest installiert in der Landschaft stehen, geworfen. Die Regeln sind fast wie beim Golf: Die Scheibe wird zunächst vom Abwurfpunkt geworfen. Wo die Scheibe landet, ist der Ausgangspunkt für den nächsten Wurf. So nähern sich die Spieler Versuch für Versuch dem Korb. Von diesen Körben gibt es nun neun im Pferdebachtal. „Trotzdem steht das Tal immer noch allen Wittenerinnen und Wittenern zu Verfügung. Ohnehin nehmen Disc Golfer immer Rücksicht aufeinander und andere Nutzer der Grünfläche“, stellt Anke Schulte klar. Denn das Besondere: Die Anlage gehört zum Pferdebachtal, sie ist öffentlich und das Spielen kostet nichts. Außer einer Frisbee-Scheibe, am Anfang ein wenig Geduld und Spaß an Bewegung und Natur, brauchen die Spielenden nichts.

 

Über drei Jahre arbeiteten Jusos und TuRa Rüdinghausen mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen. Das Planungsamt der Stadt Witten, der NRW Disc Golf-Verband und auch das Kinder- und Jugendparlament wurden miteinbezogen. Finanziert wurde die Anlage über Spenden und Fördermittel. „Wir haben sehr schnell verschiedene Wittener Handwerks- und Immobilienunternehmen beisammen gehabt“, erklärt Philip Raillon. Dank der Hilfe von Jörg Dobrunz, Inhaber des Malerbetriebs Ferber, war schnell das nötige Geld da. Den Rest steuerten Stadtsportverband und Kreissportbund mit Fördermitteln bei.

 

Die Anlage wird in den nächsten Tagen ganz fertig gestellt. Noch fehlen die eigentlichen Körbe, die Abwurfflächen und einige Informationstafeln. Erst dann kann sie genutzt werden – egal, ob von Jung oder Alt. „Wir hoffen, dass durch die Nähe zur Uni auch die Wittenerinnen und Wittener weiter mit den Studierenden zusammengebracht werden“, sagt Anne Bleckmann, Juso-Mitgliederbeauftragte und selbst Studentin an der Uni Witten/Herdecke. Nach einer kleinen Eröffnungsfeier, die noch in diesem Jahr stattfinden soll, kann es dann richtig losgehen. Und auch für diejenigen, die Disc Golf noch nicht kennen, ist gesorgt: „Sobald die Anlage eröffnet ist, werden wir eine wöchentliche Trainingseinheit anbieten“, kündigt Anke Schulte an. TuRa-Mitglied Frank Oelbüttel hat dafür extra eine Lizenz beim Disc Golf-Verband erworben. „An den Disc Golf-Verband, allen voran an den Präsidenten Werner Szybalski, geht ein großer Dank! Ohne die unermüdliche Hilfe von Werner, hätten wir dieses Projekt niemals realisieren können“, sagt Anke Schulte. Dem stimmen auch die Jusos zu. Philip Raillon: „Jetzt müsste man nur noch mit den Scheiben die Körbe treffen können. . .“

 

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