15.11.2015 in Europa

Terroranschläge in Paris - Angriff auf Europa

 

Ein schweres Wochenende liegt hinter uns, das am Freitag Abend seinen Anfang nahm. Vermutlich war die Nacht von Freitag auf Samstag die schlimmste Europas seit mindestens 70 Jahren. Es zeigt, dass unser Friede in Europa labiler ist als wir es uns vielleicht vorstellen konnten, sollte uns aber gleichzeitig darin bestärken, sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie weiter einzusetzen und allen - nun weiter florierenden - radikaleren Strömungen unserer Gesellschaft entschieden entgegenzutreten. Es darf nicht passieren, dass Rechte in Europa dieses schreckliche Gewaltverbrechen für sich instrumentalisieren. Das ist die Aufgabe unserer Gesellschaft, die wir mit der Trauer um die Opfer und der emotionalen Erschütterung verbinden müssen. Unsere Aufgabe ist es auch, andere Parteien und Politiker daran zu erinnern, dass in einer solchen Situation Emotionen von sachlichen Debatten über die jetzt nötigen Maßnahmen dringend zu trennen sind. Auch wenn – möglicherweise – einige dieser Unmenschen unter dem Tarnmantel der Flüchtlinge nach Europa kamen. Nicht alle Flüchtlinge sind Terroristen. Im Gegenteil: Nahe zu alle fliehen vor genau diesen Terroristen und ihren schrecklichen Taten.

Lasst uns daher weiterhin gemeinsam für ein menschliches und friedliches Europa eintreten. Für Freiheit. Für Solidarität. Für Gerechtigkeit.

 

12.11.2015 in Jusos

Rückblick auf die Aktiven-Versammlung am 11. November 2015

 
Viele interessante Themen wurden auf der gestrigen Aktiven-Versammlung besprochen, besonders gefreut haben wir uns, dass auch ein Gast dabei war!
 
Der Diskussionsstand zum Thema TTIP stand auf der Tagesordnung, ebenso wie der Bericht über einen ganz besonderen Besuch: Unser Vorsitzender Philip war mit Joshua zu Gast in Stockum. Die beiden haben den Ortsverein über die Arbeit der Jusos informiert und Möglichkeiten für eine inhaltliche Zusammenarbeit ausgelotet. Das war allerdings nur der Anfang! In den nächsten Monaten touren wir durch die Ortsvereine und berichten was sich bei den Jusos tut. Sicherlich ein toller Beitrag zur innerparteilichen Vernetzung und eine Möglichkeit jüngere Parteimitglieder auf uns aufmerksam zu  machen.
 
Besonders spannend war auch der anschließende Tagesordnungspunkt: Ratsmitglieder Stefan Borggraefe und Roland Löbke stellten uns ein neues Projekt der Piratenfraktion vor. Wir haben uns sehr über die fachkundigen Informationen gefreut und Unterstützung zugesagt. Wir berichten, wenn es so weit ist!
 

Außerdem haben wir letzte Details für die Vorbereitung unseres ersten politischen Abends besprochen: Am 25. November gibt es den Auftakt zu unserer neuen Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Braucht Politik noch Parteien? Neue Wege der politischen Partizipation“. Wir würden uns freuen euch um 19 Uhr im Café Jané, Bahnhofstraße 53, in Witten zu begrüßen.

 

12.11.2015 in Veranstaltungen

Neue Veranstaltungsreihe: Politischer Abend in Witten

 

Politik machen wir schon, jetzt sprechen wir auch darüber – unsere  öffentliche Veranstaltungsreihe zu aktuellen und grundsätzlichen politischen Themen wird unser Beitrag zu Austausch und Debattenkultur in Witten.

Zu unserer Auftaktveranstaltung

 

„Braucht Politik noch Parteien? Neue Wege der politischen Partizipation“

 

laden wir euch herzlich ein.

Das Interesse junger Menschen an Politik ist hoch – das Vertrauen in politische Parteien eher weniger. Haben politische Parteien sich selbst überlebt oder sind neue Formen politischer Partizipation bloße Modeerscheinungen? Welche Möglichkeiten haben junge Menschen heute sich politisch einzubringen?

Die Jusos diskutieren mit Patrick Schiffer, Landesvorsitzender der Piratenpartei NRW – und mit euch!

 

25. November 2015 - 19.00 Uhr

Café Jané, Bahnhofstraße 53 in Witten

 

Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter!

 

09.11.2015 in Allgemein

Erinnern und Gedenken - Gedanken zum 9. November

 

In der Nacht zum 10. November 1938 wurde in Witten die 1885 errichtete Synagoge von Nationalsozialisten niedergebrannt.

Der Anschlag war kein Zufall – schon länger hatte Hitler auf eine Gelegenheit gehofft die Stimmung an der Parteibasis in unverhohlene Gewalt gegenüber jüdische Mitmenschen dirigieren zu können. Als am 2. November ein siebzehnjähriger polnischer Jude in der deutschen Botschaft in Paris aus Rache für die Vertreibung seiner Familie auf den Diplomaten Rath schießt, ist der ersehnte Vorwand gekommen. Rath stirbt am 9. November an den Folgeverletzungen des Attentas. Während Hitler sich aus der Öffentlichkeit zurückzieht, tritt Josef Goebbels in Erscheinung. Er spricht am 9. November gegen 22 Uhr vor versammelten SS- und SA-Kommandeuren und Gauleitern zum Rath-Attentat und stellt dabei unmissverständlich klar, dass man organisierte Übergriffe gegen jüdische Einrichtungen nicht nur dulden, sondern sogar begrüßen würde. Die Nachrichtenweitergabe in die niederen Dienststellen funktioniert ab 22.30, es ist kurz nach 23 Uhr als die Synagoge in Witten in Flammen steht. Bereits am Vortag hatte es vereinzelt Übergriffe auf jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland gegeben, in der Nacht vom 9. auf den 10. November eskaliert die Situation unter staatlicher Lenkung.

In Witten brennt die Synagoge komplett aus, Augenzeugen berichten später die Feuerwehr habe die Flammen tatenlos gewähren lassen. Zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser werden verwüstet oder angezündet.

Wittener Geschichten, die mit tausenden anderen Verbrechen jener Nacht als „Novemberprogrome“ in die Geschichtsbücher eingingen.

Diese Geschichten aus den Geschichtsbüchern in unser Erinnern zu holen, darum bemüht sich auch die traditionell am 9. November stattfindende Gedenkveranstaltung. Dort wo die Synagoge bis zu ihrer Zerstörung gestanden hat, am Mahnmal Breite Straße/Ecke Synagogenstraße, legten heute Wittener Bürger, darunter viele junge Menschen, einen Kranz im Gedenken an die Zerstörung der Synagoge und die Opfer des Nationalsozialismus nieder.

 

03.09.2015 in Jusos

Jusos verurteilen Brandanschlag

 

Die Jusos reagieren erschrocken auf Meldung über einen Brandanschlag auf die zukünftige Flüchtlingsunterkunft in Bommerholz.

Eine solche Tat mit offenbar - nach derzeitigem Erkenntnisstand - fremdenfeindlichem Hintergrund verurteilen wir aufs Schärfste.

Es ist beschämend, dass so etwas ausgerechnet in unserer Stadt geschehen muss. Die Arbeit der vielen, vielen engagierten Bürger wird an einem solchen Tag durch eine derartige Schandtat in den traurigen Hintergrund gerückt. 

Wir sagen daher deutlich: Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben in unserer Stadt keine Chance! 

Gerade jetzt werden wir uns - gemeinsam mit vielen Wittener Bürgern - weiter und noch stärker für eine gute Willkommenskultur in Witten einsetzen. Flüchtlinge sind in unserer Stadt willkommen. Das ist so und das wird auch so bleiben! 

 

24.08.2015 in Veranstaltungen

Jusos organisieren "Last-Minute-Ausbildungsbörse"

 

Es ist wieder so weit: Die Jusos und die Arbeitsgemeinschaften der Selbstständigen in der SPD Ennepe-Ruhr sowie NRW organisieren eine Ausbildungsbörse. 

Wann: Freitag, 28. August, von 12 bis 15 Uhr

Wo: Rathausplatz Witten

Was: freie Lehrstellen für 2015 und 2016, Bewerbungsgespräche mit erfahrenen Unternehmern simulieren, Bewerbungsmappe mitbringen und aufpeppen, kostenlose Bewerbungsfotos, Informationen der AOK und des Arbeiter Samariter Bundes (ASB)

In diesem Jahr steht die Ausbildungsbörse unter der Schirmherschaft von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. "Das ist eine vorbildliche Initiative und den Jugendlichen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, kann ich nur sagen: Fahrt hin, es lohnt sih für euch!"
 

 

27.07.2015 in Allgemein

Hilfe gebraucht: Erstaufnahmeeinrichtung für asylsuchende Flüchtlinge

 

Von der Website des Deutschen Roten Kreuzes, Witten "Am 22.07.2015 wurde „Hand-in Hand“ in Witten eine Erstaufnahmeeinrichtung für asylsuchende Flüchtlinge eingerichtet. Spontan haben sich viele Wittenerinnen und Wittener bereit erklärt, dabei zu sein und gemeinsam aktiv zu helfen: Witten engagiert sich – Hand in Hand für Menschen in Not."

Wer Helfen kann, und das ist unsere menschliche Pflicht, kann sich bitte hier melden: http://www.drk-witten.de/was-wir-tun/fluechtlingshilfe.html

Wir danken schon jetzt für jedes helfende Engagement! Wir müssen mit Hilfe antworten, wo andere beschimpfen und aggressiv Stimmung machen!

 

01.07.2015 in Allgemein

Jusos Witten für mehr Sicherheit

 

Jusos Witten reagieren mit ironischem Antrag auf die jüngsten Entwicklungen in der Bundespolitik.

„Die Jusos Witten fordern die SPD dazu auf ihre drei Grundbegriffe in Zukunft nicht mehr mit „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“, sondern nur noch mit „Sicherheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ zu benennen.“ So lautet der Text eines Antrags, den die Jusos Witten in der letzten Woche mehrheitlich beschlossen.

„Natürlich ist das nicht ganz ernst gemeint. Das Traurige ist aber, dass er fast Sinn macht“, sagt Juso-Vorsitzender Philip Raillon. Die Jusos hoffen mit dem Antrag, der vor allem an höhere Gliederungen gerichtet ist, die Partei wachzurütteln. Bundespolitische Projekte wie die Vorratsdatenspeicherung sehen sie nicht ganz unkritisch. „Freiheit ist nicht umsonst einer der drei sozialdemokratischen Kernbegriffe“, so Raillon.

An den Grundbegriffen müsse sich sozialdemokratische Politik orientieren. „Momentan scheint sich die Bundespolitik aber eher nach der Union zu orientieren“, erklärt Johannes Bungenstab, auf den der Antrag zurückgeht. Mit dem tief ironischen Antrag möchten die Jusos daher neue Wege gehen. Darüberhinaus möchte der Wittener Nachwuchsverband das Augenmerk auf den innerparteilichen Umgang legen: Elf SPD Landesverbände hatten sich vor dem Parteikonvent am 20.06.2015 gegen die Vorratsdatenspeicherung gestellt. Der Antrag wurde auf Druck der Parteispitze dann doch beschlossen.

„Ziel ist es die Entscheidungsträger mit ihren eigenen Werten zu konfrontieren“ sagt Jennifer Grafe (Mitglied des Vorstandes). „Jeder wird den Antrag erst mal blöd finden, aber dann merken, dass er momentan Sicherheit über Freiheit stellt.“ Die Jusos hoffen, dass ihr Plan aufgeht und ein Umdenken einsetzt. Freiheit ist den Jung-Politikern ein hoher Wert.

 

27.06.2015 in Kommunalpolitik

Die Bürger haben entschieden: Platz vor der Stadtgalerie soll "Platz an der alten Post heißen"

 

888 Bürger haben bei der Aktion der Jusos "Gebt dem Platz vor der Stadtgalerie einen Namen!" abgestimmt. Das Ergebnis: Die Wittener wollen mehrheitlich, dass der bislang namenlose Platz in der Innenstadt "Platz an der alten Post" getauft werden soll.

Das Rennen war denkbar knapp: Bei der nicht repräsentativen Abstimmung haben 385 für den Gewinner-Vorschlag votiert, 375 für "Platz der Begegnung", 52 für "Gustav-Haarmann-Platz", dem ersten Oberbürgermeister Wittens. 76 abgegebene Karten waren ungültig, weil sie nicht vollständig ausgefüllt waren. Insgesamt haben die Jusos knapp 2500 Karten unters Volk gebracht und kamen mit noch einmal deutlich mehr Leuten ins Gespräch.

"Wir freuen uns, dass so viele Bürger bei der Aktion mitgemacht haben. Das waren deutlich mehr als zum Beispiel bei der Frage der Kornmarktbebauung. Das zeigt, dass ihnen das Thema am Herzen liegt", sagt der Juso-Vorsitzende Philip Raillon. "Mindestens genauso wichtig wie die Platzbenennung war uns die Bürgerbeteiligung. Wir wollten zeigen: Mehr Demokratie zu wagen, tut keinem weh. Im Gegenteil, es bindet die Leute ein und schafft Vertrauen." Die Jusos hatten alle eingereichten Vorschläge berücksichtigt, nur diejenigen, die offensichtlich offiziellen Kriterien nicht genügten wurden "aussortiert".

Acht Monate lang hatten die Jusos einen Namen für den Platz gesucht. Zunächst hatten über 100 Bürger Vorschläge eingereicht, von denen eine Kommission (Stadtmarketing, Stadtarchiv, Standortgemeinschaft, Kulturinitiative Stellwerk, Verein religions for peace, Lebenshilfe, Jugendring, Kinder- und Jugendparlament sowie Jusos) in drei Gruppen die drei genannten Vorschläge auswählte. An vier Tagen konnten die Bürger abstimmen.

"Wie wir versprochen haben, werden wir uns nun dafür einsetzen, dass der Platz vor der Stadtgalerie nach dem Gewinner-Namen benannt wird. Dazu werden wir zunächst über die SPD-Fraktion einen Prüfauftrag an die Verwaltung richten", kündigt Juso-Vorstand und Ratsherr Robert Beckmann an. "Es soll geprüft werden, welche der drei Namen für eine Benennung infrage kommen und ob eine offizielle Benennung möglich ist." Falls keine offizielle Namensgebung möglich sein sollte, streben die Jusos eine inoffizielle Variante an - natürlich mit Namensschild. Über eine Benennung müsste der Stadtrat entscheiden.

 

05.05.2015 in Kommunalpolitik

Wie soll der Platz vor der Stadtgalerie heißen? Stimmen Sie ab!

 

Die Suche nach einem Namen für den Platz vor der Stadtgalerie geht in die entscheidene Runde. Nachdem die Jusos die Bürger nach Ideen gefragt hatten, reichten viele Wittener Namensvorschläge ein - insgesamt 60 verschiedene. Eine Kommission hat drei Favoriten gewählt:

- Gustav-Haarmann-Platz (1. Oberbürgermeister Wittens)

- Platz der Begegnung

- Platz an der alten Post

Nun haben Sie, liebe Wittenerinnen und Wittener, wieder die Wahl. Sie können an drei Terminen (im Mai und Juni) in der Innenstadt für ihren Favoriten abstimmen. Die Termine werden hier noch bekanntgegeben. Oder Sie können unsere Abstimmungskarte herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und abschicken (Einsendeschluss: 20.6.). Es gibt eine Version im Word-Format (hier) und eine pdf-Version (hier).

Am Ende werden die Jusos die Ergebnisse der Verwaltung übergeben und sich dafür einsetzen, dass der Platz nach dem "Gewinner-Namen" benannt wird.

Die Auswahl-Kommission bestand aus: Stadtmarketing, Stadtarchiv, Standortgemeinschaft, Lebenshilfe, Kulturinitiative Stellwerk, Jugendring, Kinder- und Jugendparlament, Verein religions for peace sowie den Jusos.

 

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