Jusos sammeln Müll rund um die Ruhr - "Erschreckendes Ergebnis"

Veröffentlicht am 18.04.2015 in Jusos

Flaschen, Dosen, Tüten, ein Regenschirm, sogar eine OP-Maske - und ganz viel Papier: Die Jusos wollten wissen, wir es die Wittener mit der Sauberkeit rund um die "grüne" Nachtigallstraße halten und machten die Probe aufs Exempel. "Das Ergebnis ist erschreckend", resümiert der Juso-Vorsitzende Philip Raillon.

Rund zwei Stunden machte sich der SPD-Nachwuchs gemeinsam mit Ordnungsdezernent Frank Schweppe mit Zangen und blauen Säcken an die Arbeit - in der Nachtigallstraße, der Uferstraße, auf dem Ruhrtal-Radweg und an der Nachtigallbrücke. Heraus kamen fünf volle Säcke. "Wir wussten, dass wohl ordentlich Müll am Straßen- und Wegesrand liegen würde. Aber so viel - das ist dann doch schon enorm", erklärt der Juso-Vorsitzende.

Ratsherr Robert Beckmann ergänzt: "Wir würden uns wünschen, dass die Wittener achtsamer mit ihrer Umwelt umgehen. Dass ein Naherholungsgebiet so verschandelt wird, kann nicht sein. Der Ruhrtal-Radweg und das Gebiet um das Ruhrufer sind Touristenmagnete. Wir dürfen diejenigen, die dort ungestört ihre Freizeit verbringen möchten, nicht vergraulen."

Die Jusos appellieren an den Bürgersinn: Müll gehört in den Eimer - nicht in die Natur! "Auf den Umgang mit seinen Hinterlassenschaften zu achten, tut letztlich uns allen gut", sagt Philip Raillon. Die Jusos betonen, dass die Stadt nicht für den schlechten Zustand der Natur verantwortlich gemacht werden kann. "Die Mitarbeiter können nicht überall sein - die Müllverursacher sind in der Pflicht."

 
 

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